Schulchronik der Gemeinde Ösdorf in Ostwestfalen, item 18
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. Etwas gekräftigt kehrte 16ich zurück. Aber das Herz wollte keine
1910 Anstrengung dulden. Im März 1910
fand eine Neuregulierung des Gehaltes statt.
Durch das neue Besoldungsgesetz wurde das Grundgehalt
auf 1400 M erhöht. Ein wunder Punkt
aber war noch das Einkommen als Küster
und Organist. Dafür gab es 300 M,
während die wirkliche Einnahme 543.03 M
betrug. Der Überfluß, männlich 243,03 M, floß in
die Gemeindekasse. Sie wurden mir vom
Lehrereinkommen abgezogen, eine
große Ungerechtigkeit. Ich mußt die Arbeiten
verrichten, und die Gemeinde steckte
das Geld ein. Nach Regierungsverfügung
durfte vom Gesamteinkommen des
Kirchenamtes die Ausgaben für Reinigen
der Kirche, für Läuten etc. abgezogen
werden. Bis 1903 besorgten die Meßdiener
diese Arbeiten. Damit aber verlangte
man eine Reinigung, die nur
von Erwachsenen geleistet werden konnte.
Ich bezahlte erst 60 M, dann 80 M und zuletzt
100 M. Also hatte ich als Organist u. Küster nur
200 M. Dann wurden neun Glocken angeschafft.
Kinder sollten nicht mehr läuten.
Da kostete mir wieder 50 M. Da erfuhr ich,
daß die königl. Regierung u. die Bischöfl. Behörde
sich geeinigt hatten, 300 M für den Organisten
u. 150. für den Küster zu bewilligen.
...
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Ösdorf, Westfalen
Location(s)
Story location Ösdorf, Westfalen
- ID
- 5894 / 67442
- Contributor
- Christian J. von Rüden
1909 – 1910
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- Deutsch
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