Schulchronik der Gemeinde Ösdorf in Ostwestfalen, item 14

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1905 Fräulein Lehrerin Haurand wurde, nachdem

Sie noch keine 3 Jahre hier gewirkt hatte, auf

ihren Wunsch nach Brenken versetzt. An ihre

Stelle trat am 1. April 1905 die in Brenken tätig

gewesene Lehrerin

Elisabeth Falke

Nun galt es, da die Schulzimmer in Ordnung

waren, dem Lehrer eine würdigen Wohnung zu

beschaffen, denn die alte Wohnung, die bald 300 Jahre

gestanden hatte, drohte einzustürzen, und an

verschiedenen Stellen war es gefährlich, die

selbe zu betreten. Aber wer sollte bauen? Die

arme Gemeinde war dazu nicht imstande.

von der königl. Regierung war vorläufig keine

Behülfe zu erwarten, denn die alte Wohnung

war als Küsterei Eigentum der Kirchengemeinde,

obleich der Lehrer auch wenn er weder Küster

noch Organist ist, darin frei Wohnung hat.

Der Ortsschulinspektor, Herr Pfarrer Hufnagel,

fand einen Ausweg. Nach Verhandlung

mit der Bischöflichen Behörde zu Paderborn wurde die

Küstereiwohnung auf die politische Gemeinde

übertragen, nachdem diese sich schriftlich

verpflichtet hatte, eine neue Küsterwohnung

zu bauen, falls eine solche später notwendig

sei. Jetzt konnte man sich an die König.

Regierung um Beihülfe zum Neubau einer

Lehrerwohnung wenden. Alle Hebel wurden

und in Bewegung gesetzt. Da endlich im

1907. Juli 1897? teilte uns der Herr Kreisschulinspektor

Mitzenius mit, daß der Gemeinde Oesdorf zum

beabsichtigten Neubau 1600 M bewilligt

seien. Bald traf auch die amtliche Mitteilung

ein. Allein zum Neubau waren über 14 000 M

notwendig, und hätte die arme Gemeinde

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1905 Fräulein Lehrerin Haurand wurde, nachdem

Sie noch keine 3 Jahre hier gewirkt hatte, auf

ihren Wunsch nach Brenken versetzt. An ihre

Stelle trat am 1. April 1905 die in Brenken tätig

gewesene Lehrerin

Elisabeth Falke

Nun galt es, da die Schulzimmer in Ordnung

waren, dem Lehrer eine würdigen Wohnung zu

beschaffen, denn die alte Wohnung, die bald 300 Jahre

gestanden hatte, drohte einzustürzen, und an

verschiedenen Stellen war es gefährlich, die

selbe zu betreten. Aber wer sollte bauen? Die

arme Gemeinde war dazu nicht imstande.

von der königl. Regierung war vorläufig keine

Behülfe zu erwarten, denn die alte Wohnung

war als Küsterei Eigentum der Kirchengemeinde,

obleich der Lehrer auch wenn er weder Küster

noch Organist ist, darin frei Wohnung hat.

Der Ortsschulinspektor, Herr Pfarrer Hufnagel,

fand einen Ausweg. Nach Verhandlung

mit der Bischöflichen Behörde zu Paderborn wurde die

Küstereiwohnung auf die politische Gemeinde

übertragen, nachdem diese sich schriftlich

verpflichtet hatte, eine neue Küsterwohnung

zu bauen, falls eine solche später notwendig

sei. Jetzt konnte man sich an die König.

Regierung um Beihülfe zum Neubau einer

Lehrerwohnung wenden. Alle Hebel wurden

und in Bewegung gesetzt. Da endlich im

1907. Juli 1897? teilte uns der Herr Kreisschulinspektor

Mitzenius mit, daß der Gemeinde Oesdorf zum

beabsichtigten Neubau 1600 M bewilligt

seien. Bald traf auch die amtliche Mitteilung

ein. Allein zum Neubau waren über 14 000 M

notwendig, und hätte die arme Gemeinde


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  • December 2, 2018 12:28:20 Anja Ludwig

    1905 Fräulein Lehrerin Haurand wurde, nachdem

    Sie noch keine 3 Jahre hier gewirkt hatte, auf

    ihren Wunsch nach Brenken versetzt. An ihre

    Stelle trat am 1. April 1905 die in Brenken tätig

    gewesene Lehrerin

    Elisabeth Falke

    Nun galt es, da die Schulzimmer in Ordnung

    waren, dem Lehrer eine würdigen Wohnung zu

    beschaffen, denn die alte Wohnung, die bald 300 Jahre

    gestanden hatte, drohte einzustürzen, und an

    verschiedenen Stellen war es gefährlich, die

    selbe zu betreten. Aber wer sollte bauen? Die

    arme Gemeinde war dazu nicht imstande.

    von der königl. Regierung war vorläufig keine

    Behülfe zu erwarten, denn die alte Wohnung

    war als Küsterei Eigentum der Kirchengemeinde,

    obleich der Lehrer auch wenn er weder Küster

    noch Organist ist, darin frei Wohnung hat.

    Der Ortsschulinspektor, Herr Pfarrer Hufnagel,

    fand einen Ausweg. Nach Verhandlung

    mit der Bischöflichen Behörde zu Paderborn wurde die

    Küstereiwohnung auf die politische Gemeinde

    übertragen, nachdem diese sich schriftlich

    verpflichtet hatte, eine neue Küsterwohnung

    zu bauen, falls eine solche später notwendig

    sei. Jetzt konnte man sich an die König.

    Regierung um Beihülfe zum Neubau einer

    Lehrerwohnung wenden. Alle Hebel wurden

    und in Bewegung gesetzt. Da endlich im

    1907. Juli 1897? teilte uns der Herr Kreisschulinspektor

    Mitzenius mit, daß der Gemeinde Oesdorf zum

    beabsichtigten Neubau 1600 M bewilligt

    seien. Bald traf auch die amtliche Mitteilung

    ein. Allein zum Neubau waren über 14 000 M

    notwendig, und hätte die arme Gemeinde


  • December 2, 2018 12:28:08 Anja Ludwig

    1905 Fräulein Lehrerin Haurand wurde, nachdem

    Sie noch keine 3 Jahre hier gewirkt hatte, auf

    ihren Wunsch nach Brenken versetzt. An ihre

    Stelle trat am 1. April 1905 die in Brenken tätig

    gewesene Lehrerin

    Elisabeth Falke

    Nun galt es, da die Schulzimmer in Ordnung

    waren, dem Lehrer eine würdigen Wohnung zu

    beschaffen, denn die alte Wohnung, die bald 300 Jahre

    gestanden hatte, drohte einzustürzen, und an

    verschiedenen Stellen war es gefährlich, die

    selbe zu betreten. Aber wer sollte bauen? Die

    arme Gemeinde war dazu nicht imstande.

    von der königl. Regierung war vorläufig keine

    Behülfe zu erwarten, denn die alte Wohnung

    war als Küsterei Eigentum der Kirchengemeinde,

    obleich der Lehrer auch wenn er weder Küster

    noch Organist ist, darin frei Wohnung hat.

    Der Ortsschulinspektor, Herr Pfarrer Hufnagel,

    fand einen Ausweg. Nach Verhandlung

    mit der Bischöflichen Behörde zu Paderborn wurde die

    Küstereiwohnung auf die politische Gemeinde

    übertragen, nachdem diese sich schriftlich

    verpflichtet hatte, eine neue Küsterwohnung

    zu bauen, falls eine solche später notwendig

    sei. Jetzt konnte man sich an die König.

    Regierung um Beihülfe zum Neubau einer

    Lehrerwohnung wenden. Alle Hebel wurden

    und in Bewegung gesetzt. Da endlich im

    1907. Juli 1897? teilte uns der Herr Kreisschulinspektor

    Mitzenius mit, daß der Gemeinde Oesdorf zum

    beabsichtigten Neubau1600 M bewilligt

    seien. Bald traf auch die amtliche Mitteilung

    ein. Allein zum Neubau waren über 14 000 M

    notwendig, und hätte die arme Gemeinde


  • December 2, 2018 12:25:05 Anja Ludwig

    1905 Fräulein Lehrerin

    Sie noch keine 3 Jahre hier gewirkt hatte, auf

    ihren Wunsch nach Brenken versetzt. An ihre

    Stelle trat am 1. April 1905 die in Brenken tätig

    gewesene Lehrerin

    Elisabeth Falke

    Nun galt es, da die Schulzimmer in Ordnung

    waren, dem Lehrer eine würdigen Wohnung zu

    beschaffen, denn die alte Wohnung, die bald 300 Jahre

    gestanden hatte, drohte einzustürzen, und an

    verschiedenen Stellen war es gefährlich, die

    selbe zu betreten. Aber wer sollte bauen? Die

    arme Gemeinde war dazu nicht imstande.

    von der königl. Regierung war vorläufig keine

    Behülfe zu erwarten, denn die alte Wohnung

    war als Küsterei Eigentum der Kirchengemeinde,

    obleich der Lehrer auch wenn er weder Küster

    noch Organist ist, darin frei Wohnung hat.

    Der Ortsschulinspektor, Herr Pfarrer Hufnagel,

    fand einen Ausweg. Nach Verhandlung

    mit der Bischöflichen Behörde zu Paderborn wurde die

    Küstereiwohnung auf die politische Gemeinde

    übertragen, nachdem diese sich schriftlich

    verpflichtet hatte, eine neue Küsterwohnung

    zu bauen, falls eine solche später notwendig

    sei. Jetzt konnte man sich an die König.

    Regierung um Beihülfe zum Neubau einer

    Lehrerwohnung wenden. Alle Hebel wurden

    und in Bewegung gesetzt. Da endlich im

    1907. Juli 1897? teilte uns der Herr Kreisschulinspektor

    Mitzenius mit, daß der Gemeinde Oesdorf zum

    beabsichtigten Neubau1600 M bewilligt

    seien. Bald traf auch die amtliche Mitteilung

    ein. Allein zum Neubau waren über 14 000 M

    notwendig, und hätte die arme Gemeinde


  • December 2, 2018 12:18:31 Anja Ludwig

    1905 Fräulein Lehrerin

    Sie noch keine 3 Jahre hier gewirkt hatte, auf

    ihren Wunsch nach Brenken versetzt. An ihre

    Stelle trat am 1. April 1905 die in Brenken tätig

    gewesene Lehrerin

    Elisabeth Falke

    Nun galt es, da die Schulzimmer in Ordnung

    waren, dem Lehrer eine würdigen Wohnung zu

    beschaffen, denn die alte Wohnung, die bald 300 Jahre

    gestanden hatte, drohte einzustürzen, und an

    verschiedenen Stellen war es gefährlich, die

    selbe zu betreten. Aber wer sollte bauen? Die

    arme Gemeinde war dazu nicht imstande.

    von der königl. Regierung war vorläufig keine

    Behülfe zu erwarten, denn die alte Wohnung

    war als Küsterei Eigentum der Kirchengemeinde,

    obleich der Lehrer auch wenn er weder Küster

    noch Organist ist, darin frei Wohnung hat.

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    fand einen Ausweg. Nach Verhandlung

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  • 51.50389999999999||8.872610000000009||

    Ösdorf, Westfalen

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Location(s)
  • Story location Ösdorf, Westfalen
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ID
5894 / 67438
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Christian J. von Rüden
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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