Revolutions-Tagebuch des Marinewachtmeisters Fritz Fabian von der SMS Kronprinz Wilhelm, item 64

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 item 64 


Beginn der linken Seite 

Wenn man über alle diese Geschehnisse 

nachdenkt, gerät man wohl heute 

noch in Zweifel, ob man darüber

lieber lachen oder weinen soll. - 

Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

erhielten wir ein Telegramm 

aus Berlin, welches das Eintreffen 

der Kommission bestätigte. Gleichzeitig

wurden die Besatzungen

angehalten, vorläufig regierungstreu

zu bleiben. 

An diesem Abend kam noch ein

U'boot längsseits von "Kronprinz

und bat um Öl, Wasser und Proviant.

 - Kommandant war Kaptlt. 

 Hamer,  früher W.O. auf "Km.". - 

Wasser erhielt das Boot, doch Öl

und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

verweigert. Darauf legte das Boot

wieder ab und ging in See. 

 Ende der linken Seite 

 Beginn der rechten Seite 

In derselben Nacht fand noch eine

erregte Sitzung der Soldatenräte 

auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

der aber schließlich die Abordnungen

der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

der radikalen "Markgraf" Besatzung

als Sieger hervorging. Die "Markgraf

Vertreter hatten mit allem Nachdruck

darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

Flagge gehißt würde.

Die Situation auf den einzelnen 

Schiffen wurde immer heikler, und 

einige Seeoffizieranwärter und zwei

meiner Hilfsschreiber wollten noch 

in dieser Nacht einen Fluchtversuch

mit der  Dampfpinnaß  unternehmen.

Ich selbst wollte die Pinnasse führen,

um nach irgend einem  Einschub: anderen  Ort der 

pommerschen Küste zu gelangen. 

 Ende der rechten Seite 

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 item 64 


Beginn der linken Seite 

Wenn man über alle diese Geschehnisse 

nachdenkt, gerät man wohl heute 

noch in Zweifel, ob man darüber

lieber lachen oder weinen soll. - 

Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

erhielten wir ein Telegramm 

aus Berlin, welches das Eintreffen 

der Kommission bestätigte. Gleichzeitig

wurden die Besatzungen

angehalten, vorläufig regierungstreu

zu bleiben. 

An diesem Abend kam noch ein

U'boot längsseits von "Kronprinz

und bat um Öl, Wasser und Proviant.

 - Kommandant war Kaptlt. 

 Hamer,  früher W.O. auf "Km.". - 

Wasser erhielt das Boot, doch Öl

und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

verweigert. Darauf legte das Boot

wieder ab und ging in See. 

 Ende der linken Seite 

 Beginn der rechten Seite 

In derselben Nacht fand noch eine

erregte Sitzung der Soldatenräte 

auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

der aber schließlich die Abordnungen

der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

der radikalen "Markgraf" Besatzung

als Sieger hervorging. Die "Markgraf

Vertreter hatten mit allem Nachdruck

darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

Flagge gehißt würde.

Die Situation auf den einzelnen 

Schiffen wurde immer heikler, und 

einige Seeoffizieranwärter und zwei

meiner Hilfsschreiber wollten noch 

in dieser Nacht einen Fluchtversuch

mit der  Dampfpinnaß  unternehmen.

Ich selbst wollte die Pinnasse führen,

um nach irgend einem  Einschub: anderen  Ort der 

pommerschen Küste zu gelangen. 

 Ende der rechten Seite 


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  • May 13, 2018 21:45:21 Beate Jochem

     item 64 


    Beginn der linken Seite 

    Wenn man über alle diese Geschehnisse 

    nachdenkt, gerät man wohl heute 

    noch in Zweifel, ob man darüber

    lieber lachen oder weinen soll. - 

    Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

    erhielten wir ein Telegramm 

    aus Berlin, welches das Eintreffen 

    der Kommission bestätigte. Gleichzeitig

    wurden die Besatzungen

    angehalten, vorläufig regierungstreu

    zu bleiben. 

    An diesem Abend kam noch ein

    U'boot längsseits von "Kronprinz

    und bat um Öl, Wasser und Proviant.

     - Kommandant war Kaptlt. 

     Hamer,  früher W.O. auf "Km.". - 

    Wasser erhielt das Boot, doch Öl

    und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

    verweigert. Darauf legte das Boot

    wieder ab und ging in See. 

     Ende der linken Seite 

     Beginn der rechten Seite 

    In derselben Nacht fand noch eine

    erregte Sitzung der Soldatenräte 

    auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

    der aber schließlich die Abordnungen

    der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

    der radikalen "Markgraf" Besatzung

    als Sieger hervorging. Die "Markgraf

    Vertreter hatten mit allem Nachdruck

    darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

    Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

    Flagge gehißt würde.

    Die Situation auf den einzelnen 

    Schiffen wurde immer heikler, und 

    einige Seeoffizieranwärter und zwei

    meiner Hilfsschreiber wollten noch 

    in dieser Nacht einen Fluchtversuch

    mit der  Dampfpinnaß  unternehmen.

    Ich selbst wollte die Pinnasse führen,

    um nach irgend einem  Einschub: anderen  Ort der 

    pommerschen Küste zu gelangen. 

     Ende der rechten Seite 

  • May 13, 2018 21:43:06 Beate Jochem

     item 64 


    Beginn der linken Seite 

    Wenn man über alle diese Geschehnisse 

    nachdenkt, gerät man wohl heute 

    noch in Zweifel, ob man darüber

    lieber lachen oder weinen soll. - 

    Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

    erhielten wir ein Telegramm 

    aus Berlin, welches das Eintreffen 

    der Kommission bestätigte. Gleichzeitig

    wurden die Besatzungen

    angehalten, vorläufig regierungstreu

    zu bleiben. 

    An diesem Abend kam noch ein

    U'boot längsseits von "Kronprinz

    und bat um Öl, Wasser und Proviant.

     - Kommandant war Kaptlt. 

     Hamer  früher W.O. auf "Km.". - 

    Wasser erhielt das Boot, doch Öl

    und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

    verweigert. Darauf legte das Boot

    wieder ab und ging in See. 

     Ende der linken Seite 

    Beginn der rechten Seite

    In derselben Nacht fand noch eine

    erregte Sitzung der Soldatenräte 

    auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

    der aber schließlich die Abordnungen

    der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

    der radikalen "Markgraf" Besatzung

    als Sieger hervorging. Die "Markgraf

    Vertreter hatten mit allem Nachdruck

    darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

    Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

    Flagge gehißt würde.

    Die Situation auf den einzelnen 

    Schiffen wurde immer heikler, und 

    einige Seeoffizieranwärter und zwei

    meiner Hilfsschreiber wollten noch 

    in dieser Nacht einen Fluchtversuch

    mit der  Dampfpinnaß  unternehmen.

    Ich selbst wollte die Pinnasse führen,

    um nach irgend einem  Einschub: anderen  Ort der 

    pommerschen Küste zu gelangen. 

     Ende der rechten Seite 


  • May 13, 2018 21:42:55 Beate Jochem

     item 64 


    Beginn der linken Seite 

    Wenn man über alle diese Geschehnisse 

    nachdenkt, gerät man wohl heute 

    noch in Zweifel, ob man darüber

    lieber lachen oder weinen soll. - 

    Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

    erhielten wir ein Telegramm 

    aus Berlin, welches das Eintreffen 

    der Kommission bestätigte. Gleichzeitig

    wurden die Besatzungen

    angehalten, vorläufig regierungstreu

    zu bleiben. 

    An diesem Abend kam noch ein

    U'boot längsseits von "Kronprinz

    und bat um Öl, Wasser und Proviant.

     - Kommandant war Kaptlt. 

     Hamer  früher W.O. auf "Km.". - 

    Wasser erhielt das Boot, doch Öl

    und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

    verweigert. Darauf legte das Boot

    wieder ab und ging in See. 

     Ende der linken Seite 

    Beginn der rechten Seite

    In derselben Nacht fand noch eine

    erregte Sitzung der Soldatenräte 

    auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

    der aber schließlich die Abordnungen

    der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

    der radikalen "Markgraf" Besatzung

    als Sieger hervorging. Die "Markgraf

    Vertreter hatten mit allem Nachdruck

    darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

    Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

    Flagge gehißt würde.

    Die Situation auf den einzelnen 

    Schiffen wurde immer heikler, und 

    einige Seeoffizieranwärter und zwei

    meiner Hilfsschreiber wollten noch 

    in dieser Nacht einen Fluchtversuch

    mit der  Dampfpinnaß  unternehmen.

    Ich selbst wollte die Pinnasse führen,

    um nach irgend einem  Einschub: anderen  Ort der 

    pommerschen Küste zu gelangen. 

     Ende der rechten Seite 


  • January 23, 2018 06:42:02 Enrico Seelig

     Beginn der linken Seite 

    Wenn man über alle diese Geschehnisse 

    nachdenkt, gerät man wohl heute 

    noch in Zweifel, ob man darüber

    lieber lachen oder weinen soll. - 

    Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

    erhielten wir ein Telegramm 

    aus Berlin, welches das Eintreffen 

    der Kommission bestätigte. Gleich-

    zeitig wurden die Besatzungen

    angehalten vorläufig regierungs-

    treu zu bleiben. 

    An diesem Abend kam noch ein

    U'boot längsseits von "Kronprinz

    und bat um Öl, Wasser und Provi-

    ant. - Kommandant war Kaptlt. 

     Hamer  früher W.O. auf "Km.". - 

    Wasser erhielt das Boot, doch Öl

    und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

    verweigert. Darauf legte das Boot

    wieder ab und ging in See. 

     Ende der linken Seite 

    Beginn der rechten Seite

    In derselben Nacht fand noch eine

    erregte Sitzung der Soldatenräte 

    auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

    der aber schließlich die Abordnungen

    der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

    der radikalen "Markgraf" Besatzung

    als Sieger hervorging. Die "Markgraf

    Vertreter hatten mit allem Nachdruck

    darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

    Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

    Flagge gehißt würde.

    Die Situation auf den einzelnen 

    Schiffen wurde immer heikler, und 

    einige Seeoffizieranwärter und zwei

    meiner Hilfsschreiber wollten noch 

    in dieser Nacht einen Fluchtversuch

    mit der  Dampfpinnaß  unternehmen.

    Ich selbst wollte die Pinnasse führen,

    um nach irgend einem  Einschub: anderen  Ort der 

    pommerschen Küste zu gelangen. 

     Ende der rechten Seite 


  • January 23, 2018 06:40:45 Enrico Seelig

     Beginn der linken Seite 

    Wenn man über alle diese Geschehnisse 

    nachdenkt, gerät man wohl heute 

    noch in Zweifel, ob man darüber

    lieber lachen oder weinen soll. - 

    Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

    erhielten wir ein Telegramm 

    aus Berlin, welches das Eintreffen 

    der Kommission bestätigte. Gleich-

    zeitig wurden die Besatzungen

    angehalten vorläufig regierungs-

    treu zu bleiben. 

    An diesem Abend kam noch ein

    U'boot längsseits von "Kronprinz

    und bat um Öl, Wasser und Provi-

    ant. - Kommandant war Kaptlt. 

     Hamer  früher W.O. auf "Km.". - 

    Wasser erhielt das Boot, doch Öl

    und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

    verweigert. Darauf legte das Boot

    wieder ab und ging in See. 

     Ende der linken Seite 

    Beginn der rechten Seite

    In derselben Nacht fand noch eine

    erregte Sitzung der Soldatenräte 

    auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

    der aber schließlich die Abordnungen

    der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

    der radikalen "Markgraf" Besatzung

    als Sieger hervorging. Die "Markgraf

    Vertreter hatten mit allem Nachdruck

    darauf bestehen wollen, daß am Freitg. 

    Morgen auf sämtl.[ichen] Schiffen die rote 

    Flagge gehißt würde.

    Die Situation auf den einzelnen 

    Schiffen wurde immer heikler, und 

    einige Seeoffizieranwärter und zwei

    meiner Hilfsschreiber wollten noch 

    in dieser Nacht einen Fluchtversuch

    mit der  Dampfpinnaß  unternehmen 


  • January 23, 2018 06:35:54 Enrico Seelig

     Beginn der linken Seite 

    Wenn man über alle diese Geschehnisse 

    nachdenkt, gerät man wohl heute 

    noch in Zweifel, ob man darüber

    lieber lachen oder weinen soll. - 

    Am Donnerstag, den 7/XI. 18. abends 

    erhielten wir ein Telegramm 

    aus Berlin, welches das Eintreffen 

    der Kommission bestätigte. Gleich-

    zeitig wurden die Besatzungen

    angehalten vorläufig regierungs-

    treu zu bleiben. 

    An diesem Abend kam noch ein

    U'boot längsseits von "Kronprinz

    und bat um Öl, Wasser und Provi-

    ant. - Kommandant war Kaptlt. 

     Hamer  früher W.O. auf "Km.". - 

    Wasser erhielt das Boot, doch Öl

    und Proviant  Einschub: wurde  durch den Soldatenrat 

    verweigert. Darauf legte das Boot

    wieder ab und ging in See. 

     Ende der linken Seite 

    Beginn der rechten Seite

    In derselben Nacht fand noch eine

    erregte Sitzung der Soldatenräte 

    auf dem Flaggschiff "Bayern" statt, in

    der aber schließlich die Abordnungen

    der übrigen Schiffe gegen die Vertreter 

    der radikalen 


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