Der Schüler Toni Edelmeier schreibt über den Krieg, item 25
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linke Seite
hat, ist der Gebetseifer: Vor Beginn des
Kriegs hielt man das Beten noch nicht
für so nötig. (Leider hatte sich auch bei
manchen Kindern diese gewisse Gleichgültigkeit
eingewurzelt.) Doch der Krieg
hat all dieses mit einem Schlage umgewendet.
Als Büßer und Entsager hat
er uns das Wort zugerufen: "Betet!"
Und dieses Wort hat viele Herzen
der Menschen zu Gott zurückgebracht.
Jetzt können die Menschen nicht nur
beten, sondern es ist ihre heiligste Pflicht.
Ja, auch wir Kinder beten jetzt mehr
und andächtiger um baldigen Sieg und
Frieden.
Aufsatz: Gut. Schrift: Gut.
1./2. J.
rechte Seite
Herzebrock, den 6. Februar 1918.
14. Wie wir uns bei Tisch benehmen
müssen.
Alles Gute kommt von oben. Auch die
Speisen verdanken wir dem lieben Gotte.
Deshalb darf man vor und nach dem
Essen das Beten nicht vergessen. Bei Tisch
soll der Anstand nicht verletzt werden.
Man muß ruhig und gerade sitzen.
Weder Ellenbogen noch Arme dürfen
auf dem Tische liegen. Den Tischgenossen
gegenüber ist man höflich und gefällig.
Stets soll man merken, wo etwas fehlt. Niemals
darf von andern hergereicht werden.
Die Speisen werden von links angenommen.
Bei vollem Munde soll das Schwätzen,
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hat, ist der Gebetseifer: Vor Beginn des
Kriegs hielt man das Beten noch nicht
für so nötig. (Leider hatte sich auch bei
manchen Kindern diese gewisse Gleich-
gültigkeit eingewurzelt.) Doch der Krieg
hat all dieses mit einem Schlage
umgewendet. Als Büßer und Entsager hat
er uns das Wort zugerufen: "Betet!"
Und dieses Wort hat viele Herzen
der Menschen zu Gott zurückgebracht.
Jetzt können die Menschen nicht nur
beten, sondern es ist ihre heiligste Pflicht.
Ja, auch wir Kinder beten jetzt mehr
und andächtiger um baldigen Sieg und
Frieden.
Aufsatz: Gut Schrift: Gut
1.2.
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Herzebrock, den 6. Februar 1918.
14. Wie wir uns bei Tisch benehmen
müssen.
Alles Gute kommt von oben. Auch die
Speisen verdanken wir dem lieben Gott.
Deshalb darf man vor und nach dem
Essen das Beten nicht vergessen. Bei Tisch
soll der Anstand nicht verletzt werden.
Man muß ruhig und gerade sitzen.
Weder Ellenbogen noch Arme dürfen
auf dem Tische liegen. Den Tischgenossen
gegenüber ist man höflich und gefällig.
Stets soll man merken, wo etwas fehlt. Nie-
mals darf von andern hergereicht werden.
Die Speisen werden von links angenommen.
Bei vollem Munde soll das Schwätzen,
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hat, ist der Gebetseifer: Vor Beginn des
Kriegs hielt man das Beten noch nicht
für so nötig. (Leider hatte sich auch bei
manchen Kindern diese gewisse Gleich-
gültigkeit eingewurzelt.) Doch der Krieg
hat all dieses mit einem Schlage
umgewendet. Als Büßer und Entsager hat
er uns das Wort zugerufen: "Betet!"
Und dieses Wort hat viele Herzen
der Menschen zu Gott zurückgebracht.
Jetzt können die Menschen nicht nur
beten, sondern es ist ihre heiligste Pflicht.
Ja, auch wir Kinder beten jetzt mehr
und andächtiger um baldigen Sieg und
Frieden.
Aufsatz: Gut Schrift: Gut
1.2.
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Herzebrock, den 6. Februar 1918.
14. Wie wir uns bei Tisch benehmen
müssen.
Alles Gute kommt von oben. Auch die
Speisen verdanken wir dem lieben Gott.
Deshalb darf man vor und nach dem
Essen das Beten nicht vergessen. Bei Tisch
soll der Anstand nicht verletzt werden.
Man muß ruhig und gerade sitzen.
Weder Ellenbogen noch Arme dürfen
auf dem Tische liegen. Den Tischgenossen
gegenüber ist man höflich und gefällig.
Stets soll man merken, wo etwas fehlt. Nie-
mals darf von andern hergereicht werden.
Die Speisen werden von links angenommen.
Bei vollem Munde soll das Schwätzen
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hat, ist der Gebetseifer: Vor Beginn des
Kriegs hielt man das Beten noch nicht
für so nötig. (Leider hatte sich auch bei
manchen Kindern diese gewisse Gleich-
gültigkeit eingewurzelt.) Doch der Krieg
hat all dieses mit einem Schlage um-
gewendet. Als Büßer und Entsager hat
er uns das Wort zugerufen: "Betet!"
Und dieses Wort hat viele Herzen
der Menschen zu Gott zurückgebracht.
Jetzt können die Menschen nicht nur
beten, sondern es ist ihre heiligste Pflicht.
Ja, auch wir Kinder beten jetzt mehr
und andächtiger um baldigen Sieg und
Frieden.
Aufsatz: Gut Schrift: Gut
1.2.
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Herzebrock, den 6. Februar 1918
14. Wie wir uns bei Tisch benehmen
müssen
Alles Gute kommt von oben. Auch die
Speisen verdanken wir dem lieben Gott.
Deshalb darf man vor und nach dem
Essen das Beten nicht vergessen. Bei Tisch
soll der Anstand nicht verletzt werden.
Man muß ruhig und gerade sitzen.
Weder Ellenbogen noch Arme dürfen
auf dem Tische liegen. Den Tischgenossen
gegenüber ist man höflich und gefällig.
Stets soll man merken, wo etwas fehlt. Nie-
mals darf von andern hergereicht werden.
Die Speisen werden von links angenom-
men. Bei vollem Munde soll das Schwät-
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Herzebrock
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- 6388 / 82005
- Contributor
- Gertrud Thelen
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