Fotos, Feldpost und Zeichnung von Jakob Hecht, item 5
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(1.) St. M. [St. Mihiel], 14. August 1915.
Lieber Onkel !
zunächst herzlichen Dank für Deinen lb.[lieben]
Brief. Es hat mich sehr gefreut, daß Du meiner in
einem langen Schreiben gedachtest.
Die Abreise ins Feld ist sehr plötzlich vor
sich gegangen, was mir aber sehr lieb war, denn
ich wußte ja schon längst, daß ich fortmußte. Gottlob hatte
ich noch dazu das Glück zum 6. Inf. Regt. zu kommen.
Ich ging als Transportführer von ungefähr 200 Mann heraus,
hatte dadurch soviel zu tun, daß ich gar nicht an
mich selber denken konnte. An unserer Endstation angekommen,
wurden wir gleich von frz. [französischen] Fliegern empfangen,
was eine schöne Einführung in den Krieg
war. Der Weg führte über Strecken, die von der feindl.[ichen]
Artillerie beschossen wurden, so daß ich froh war, meine Leute
vollzählig hier an zu bringen. Hier draußen wird die
Nacht zum Tag gemacht, man muß, wenn man ausschlafen
will, möglichst sehen, daß man einige Tagesstunden
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(1.) St. M. [St. Mihiel], 14. August 1915.
Lieber Onkel !
zunächst herzlichen Dank für Deinen lb.[lieben]
Brief. Es hat mich sehr gefreut, daß Du meiner in
einem langen Schreiben gedachtest.
Die Abreise ins Feld ist sehr plötzlich vor
sich gegangen, was mir aber sehr lieb war, denn
ich wußte ja schon längst, daß ich fortmußte. Gottlob hatte
ich noch dazu das Glück zum 6. Inf. Regt. zu kommen.
Ich ging als Transportführer von ungefähr 200 Mann heraus,
hatte dadurch soviel zu tun, daß ich gar nicht an
mich selber denken konnte. An unserer Endstation angekommen,
wurden wir gleich von frz. [französischen] Fliegern empfangen,
was eine schöne Einführung in den Krieg
war. Der Weg führte über Strecken, die von der feindl.[ichen]
Artillerie beschossen wurden, so daß ich froh war, meine Leute
vollzählig hier anzubringen. Hier draußen wird die
Nacht zum Tag gemacht, man muß, wenn man ausschlafen
will, möglichst sehen, daß man einige Tagesstunden
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(1.) St. M. [St. Mihiel], 14. August 1915.
Lieber Onkel !
zunächst herzlichen Dank für Deinen lb.[lieben]
Brief. Es hat mich sehr gefreut, daß Du meiner in
einem langen Schreiben gedachtest.
Die Abreise ins Feld ist sehr plötzlich vor
sich gegangen, was mir aber sehr lieb war, denn
ich wußte ja schon längst, daß ich fortmußte. Gottlob hatte
ich noch dazu das Glück zum 6. Inf. Regt. zu kommen.
Ich ging als Transportführer von ungefähr 200 Mann heraus,
hatte dadurch soviel zu tun, daß ich gar nicht an
mich selber denken konnte. An unserer Endstation angekommen,
wurden wir gleich von frz. [französischen] Fliegern empfangen,
was eine schöne Einführung in den Krieg
war. Der Weg führte über Strecken, die von der feindl.[ichen]
Artillerie beschossen wurden, so daß ich froh war, meine Leute
vollzählig hier anzubringen. Hier draußen wird die
Nacht zum Tag gemacht, man muß, wenn man ausschlafen
will, möglichst sehen, daß man einige Tagesstunde
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(1.) St. M. [St. Mihiel], 14. August 1915.
Lieber Onkel !
zunächst herzlichen Dank für Deinen lb.[lieben]
Brief. Es hat mich sehr gefreut, daß Du meiner in
einem langen Schreiben gedachtest.
Die Abreise ins Feld ist sehr plötzlich vor
sich gegangen, was mir aber sehr lieb war, denn
ich wußte ja schon längst, daß ich fortmußte. Gottlob hatte
ich noch dazu das Glück zum 6. Inf. Regt. zu kommen.
Ich ging als Transportführer von ungefähr 200 Mann heraus,
hatte dadurch soviel zu tun, daß ich gar nicht an
mich selber denken konnte. An unserer Endstation angekommen,
wurden wir gleich von frz. [französischen] Fliegern empfangen,
was eine schöne Einführung in den Krieg
war. Der Weg führte über Strecken, die von der feindl.[ichen]
Artillerie beschossen wurden, so daß ich froh war, meine Leute
vollzählig hier anzubringen. Hier draußen wird die
Nacht zum Tag gemacht, man muß, wenn man ausschlafen
will, möglichst sehen, daß man einige Tages
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(1.) St. M. [St. Mihiel], 14. August 1915.
Lieber Onkel !
zunächst herzlichen Dank für Deinen lb.[lieben]
Brief. Es hat mich sehr gefreut, daß Du meiner in
einem langen Schreiben gedachtest.
Die Abreise ins Feld ist sehr plötzlich vor
sich gegangen, was mir aber sehr lieb war, denn
ich wußte ja schon längst, daß ich fortmußte. Gottlob hatte
ich noch dazu das Glück zum 6. Inf. Regt. zu kommen.
Ich ging als Transportführer von ungefähr 200 Mann heraus,
hatte dadurch soviel zu tun, daß ich gar nicht an
mich selber denken konnte. An unserer Endstation angekommen,
wurden wir gleich von frz. [französischen] Fliegern empfangen,
was eine schöne Einführung in den Krieg
war. Der
Description
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St. Mihiel
Location(s)
Story location St. Mihiel
- ID
- 2174 / 28802
- Contributor
- Ruth Pausch
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- Western Front
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