Kleiber Manuskript 01 - Vorwort - Pflanzenwelt Turkestans, item 10
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10.
Festungshofe waren solche eingeführt u. in den heißen Sommermonaten
auf einige Stunden täglich gefüllt. Ohne Arik = siehe item 9 unten können weder Bäume
noch Kulturpflanzen fortkommen.
Kurze Zeit nach Aufschließung der Ulmenblüten zeigten sich an
den Silberpappeln (russ. то́поль серебри́стый, kirg. sart. ..... = Turanga*,
kirg. sart. - siehe Stern unten: Karatyrak
Tafel 2./1a-b.) die zierlichen braunen Kätzchen, während die Blätter
bis Ende April in den dicken harzigen, unseren Kastanienknospen
nicht unähnlichen Knospen verborgen blieben. Die Silberpappel
ist unbestreitbar der schönste Kulturbaum Turkestans. Im Hofe
standen einige prächtige Exemplare, deren Anblick mich immer von
Neuen entzückte. Stamm u. Äste sind von mattweißer Farbe, gegen
die das an der Oberseite intensiv dunkelgrüne großblättrige Laub
schön absticht. Bei stürmischem Wetter erschienen die Wipfeläste
in Folge der durch den Wind sichtbaren silberweißen Unterseite
der Blätter wie mit weißen Blütenbüscheln besät aus, die bei den
einzelnen Windstößen kamen u. wieder verschwanden. Die Silberpappel
erreicht die Höhe unserer Schwarzpappel, doch unterscheidet
sie sich von dieser durch die eigentümliche besenartige Ausbreitung
des Astwerkes. Da überdies die Blätter tragenden Zweige
dicht um die einzelnen Hauptäste sitzen, so gewährt der Baum
ein ganz spezifisches Bild u. ist schon von weitem an seiner
Form zu erkennen. Ein Silberpappelbaum gegen den Hofeingang
zu zeichnete sich durch eine abweichende Form aus, die ich, obwohl
ich im Turkestan Hunderte dieser schönen Bäume gesehen
habe, bis jetzt niemals wieder getroffen habe. Sie war niedrig u. schirmförmig,
ähnlich gewissen unserer Apfelbaumformen. Wenn ich unter
diesem eigentümlichen Baume stand u. aus seinem tiefen Schatten
zwischen den überaus großen, grün u. silbern schimmernden
Blättern u. den weißen runden Ästen gegen den dunkelblauen Himmel
blickte, hatte ich immer das Gefühl, mich schon in einem tropischen
Lande zu befinden.
Ebenfalls gegen Anfang April erschienen auf den großen Weiden
)* Populus Bolleana = sart. kirg. Karatyrak; Turanga = Taigapappel = Populus diversifolia = euphratica.
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10.
Festungshofe waren solche eingeführt u. in den heißen Sommermonaten
auf einige Stunden täglich gefüllt. Ohne
können weder Bäumenoch Kulturpflanzen fortkommen.
Kurze Zeit nach Aufschließung der Ulmenblüten zeigten sich an
den Silberpappeln (russ. то́поль серебри́стый, kirg. sart. ..... = Turanga*,
kirg. sart. - siehe Stern unten: Karatyrak
Tafel 2./1a-b.) die zierlichen braunen Kätzchen, während die Blätter
bis Ende April in den dicken harzigen, unseren Kastanienknospen
nicht unähnlichen Knospen verborgen blieben. Die Silberpappel
ist unbestreitbar der schönste Kulturbaum Turkestans. Im Hofe
standen einige prächtige Exemplare, deren Anblick mich immer von
Neuen entzückte. Stamm u. Äste sind von mattweißer Farbe, gegen
die das an der Oberseite intensiv dunkelgrüne großblättrige Laub
schön absticht. Bei stürmischem Wetter erschienen die Wipfeläste
in Folge der durch den Wind sichtbaren silberweißen Unterseite
der Blätter wie mit weißen Blütenbüscheln besät aus, die bei den
einzelnen Windstößen kamen u. wieder verschwanden. Die Silberpappel
erreicht die Höhe unserer Schwarzpappel, doch unterscheidet
sie sich von dieser durch die eigentümliche besenartige Ausbreitung
des Astwerkes. Da überdies die Blätter tragenden Zweige
dicht um die einzelnen Hauptäste sitzen, so gewährt der Baum
ein ganz spezifisches Bild u. ist schon von weitem an seiner
Form zu erkennen. Ein Silberpappelbaum gegen den Hofeingang
zu zeichnete sich durch eine abweichende Form aus, die ich, obwohl
ich im Turkestan Hunderte dieser schönen Bäume gesehen
habe, bis jetzt niemals wieder getroffen habe. Sie war niedrig u. schirmförmig,
ähnlich gewissen unserer Apfelbaumformen. Wenn ich unter
diesem eigentümlichen Baume stand u. aus seinem tiefen Schatten
zwischen den überaus großen, grün u. silbern schimmernden
Blättern u. den weißen runden Ästen gegen den dunkelblauen Himmel
blickte, hatte ich immer das Gefühl, mich schon in einem tropischen
Lande zu befinden.
Ebenfalls gegen Anfang April erschienen auf den großen Weiden
)* Populus Bolleana = sart. kirg. Karatyrak; Turanga = Taigapappel = Populus diversifolia = euphratica.
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10.
Festungshofe waren solche eingeführt u. in den heißen Sommermonaten
auf einige Stunden täglich gefüllt. Ohne
können weder Bäumenoch Kulturpflanzen fortkommen.
Kurze Zeit nach Aufschließung der Ulmenblüten zeigten sich an
den Silberpappeln (russ. то́поль серебри́стый, kirg. sart. .....
= Turanga*, Tafel 2./1a-b.) die zierlichen braunen Kätzchen, während die Blätter
bis Ende April in den dicken harzigen, unseren Kastanienknospen
nicht unähnlichen Knospen verborgen blieben. Die Silberpappel
ist unbestreitbar der schönste Kulturbaum Turkestans. Im Hofe
standen einige prächtige Exemplare, deren Anblick mich immer von
Neuen entzückte. Stamm u. Äste sind von mattweißer Farbe, gegen
die das an der Oberseite intensiv dunkelgrüne großblättrige Laub
schön absticht. Bei stürmischem Wetter erschienen die Wipfeläste
in Folge der durch den Wind sichtbaren silberweißen Unterseite
der Blätter wie mit weißen Blütenbüscheln besät aus, die bei den
einzelnen Windstößen kamen u. wieder verschwanden. Die Silberpappel
erreicht die Höhe unserer Schwarzpappel, doch unterscheidet
sie sich von dieser durch die eigentümliche besenartige Ausbreitung
des Astwerkes. Da überdies die Blätter tragenden Zweige
dicht um die einzelnen Hauptäste sitzen, so gewährt der Baum
ein ganz spezifisches Bild u. ist schon von weitem an seiner
Form zu erkennen. Ein Silberpappelbaum gegen den Hofeingang
zu zeichnete sich durch eine abweichende Form aus, die ich, obwohl
ich im Turkestan Hunderte dieser schönen Bäume gesehen
habe, bis jetzt niemals wieder getroffen habe. Sie war niedrig u. schirmförmig,
ähnlich gewissen unserer Apfelbaumformen. Wenn ich unter
diesem eigentümlichen Baume stand u. aus seinem tiefen Schatten
zwischen den überaus großen, grün u. silbern schimmernden
Blättern u. den weißen runden Ästen gegen den dunkelblauen Himmel
blickte, hatte ich immer das Gefühl, mich schon in einem tropischen
Lande zu befinden.
Ebenfalls gegen Anfang April erschienen auf den großen Weiden
)* Populus Bolleana = sart. kirg. Karatyrak; Turanga = Taigapappel = Populus diversifolia = euphratica.
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Festungshofe waren solche eingeführt u. in den heißen Sommermonaten
auf einige Stunden täglich gefüllt. Ohne
können weder Bäumenoch Kulturpflanze fortkommen.
Kurze Zeit nach Aufschließung der Ulmenblüten zeigten sich an
den Silberpappeln (russ. то́поль серебри́стый, kirg. sart. .....
= Turanga*, Tafel 2./1a-b.) die zierlichen braunen Kätzchen, während die Blätter
bis Ende April in den dicken harzigen, unseren Kastanienknospen
nicht unähnlichen Knospen verborgen blieben. Die Silberpappel
ist unbestreitbar der schönste Kulturbaum Turkestans. Im Hofe
standen einige prächtige Exemplare, deren Anblick mich immer von
Neuen entzückte. Stamm u. Äste sind von mattweißer Farbe, gegen
die das an der Oberseite intensiv dunkelgrüne großblättrige Laub
schön absticht. Bei stürmischem Wetter erschienen die Wipfeläste
in Folge der durch den Wind sichtbaren silberweißen Unterseite
der Blätter wie mit weißen Blütenbüscheln besät aus, die bei den
einzelnen Windstößen kamen u. wieder verschwanden. Die Silberpappel
erreicht die Höhe unserer Schwarzpappel, doch unterscheidet
sie sich von dieser durch die eigentümliche besenartige Ausbreitung
des Astwerkes. Da überdies die Blätter tragenden Zweige
dicht um die einzelnen Hauptäste sitzen, so gewährt der Baum
ein ganz spezifisches Bild u. ist schon von weitem an seiner
Form zu erkennen. Ein Silberpappelbaum gegen den Hofeingang
zu zeichnete sich durch eine abweichende Form aus, die ich, obwohl
ich im Turkestan Hunderte dieser schönen Bäume gesehen
habe, bis jetzt niemals wieder getroffen habe. Sie war niedrig u. schirmförmig,
ähnlich gewissen unserer Apfelbaumformen. Wenn ich unter
diesem eigentümlichen Baume stand u. aus seinem tiefen Schatten
zwischen den überaus großen, grün u. silbern schimmernden
Blättern u. den weißen runden Ästen gegen den dunkelblauen Himmel
blickte, hatte ich immer das Gefühl, mich schon in einem tropischen
Lande zu befinden.
Ebenfalls gegen Anfang April erschienen auf den großen Weiden
)* Populus Bolleana = sart. kirg. Karatyrak; Turanga = Taigapappel = Populus diversifolia = euphratica.
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Festungshofe waren solche eingeführt u. in den heißen Sommermonaten
auf einige Stunden täglich gefüllt. Ohne
können weder Bäumenoch Kulturpflanze fortkommen.
Kurze Zeit nach Aufschließung der Ulmenblüten zeigten sich an
den Silberpappeln (russ. то́поль серебри́стый, kirg. sart. .....
= Turanga*, Tafel 2./1a-b.) die zierlichen braunen Kätzchen, während die Blätter
bis Ende April in den dicken harzigen, unseren Kastanienknospen
nicht unähnlichen Knospen verborgen blieben. Die Silberpappel
ist unbestreitbar der schönste Kulturbaum Turkestans. Im Hofe
standen einige prächtige Exemplare, deren Anblick mich immer von
Neuen entzückte. Stamm u. Äste sind von mattweißer Farbe, gegen
die das an der Oberseite intensiv dunkelgrüne großblättrige Laub
schön absticht. Bei stürmischem Wetter erschienen die Wipfeläste
in Folge der durch den Wind sichtbaren silberweißen Unterseite
der Blätter wie mit weißen Blütenbüscheln besät aus, die bei den
einzelnen Windstößen kamen u. wieder verschwanden. Die Silberpappel
erreicht die Höhe unserer Schwarzpappel, doch unterscheidet
sie sich von dieser durch die eigentümliche besenartige Ausbreitung
des Astwerkes. Da überdies die Blätter tragenden Zweige
dicht um die einzelnen Hauptäste sitzen, so gewährt der Baum
ein ganz spezifisches Bild u. ist schon von weitem an seiner
Form zu erkennen. Ein Silberpappelbaum gegen den Hofeingang
zu zeichnete sich durch eine abweichende Form aus, die ich, obwohl
ich im Turkestan Hunderte dieser schönen Bäume gesehen
habe, bis jetzt niemals wieder getroffen habe. Sie war niedrig u. schirmförmig,
ähnlich gewissen unserer Apfelbaumformen. Wenn ich unter
diesem eigentümlichen Baume stand u. aus seinem tiefen Schatten
zwischen den überausgroßen, grün u. silbern schimmernden
Blättern u. den weißen runden Ästen gegen den dunkelblauen Himmel
blickte, hatte ich immer das Gefühl, mich schon in einem tropischen
Lande zu befinden.
Ebenfalls gegen Anfang April erschienen auf den großen Weiden
)* Populus Bolleana = sart. kirg. Karatyrak; Turanga = Taigapappel = Populus diversifolia = euphratica.
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Festungshofe waren solche eingeführt u. in den heißen Sommermonaten
auf einige Stunden täglich gefüllt. Ohne
können weder Bäumenoch Kulturpflanzen fortkommen.
Kurze Zeit nach Aufschließung der Ulmenblüten zeigten sich an
den Silberpappeln (russ. то́поль серебри́стый, kirg. sart. .....
= Turanga*,Tafel 2./1a-b.) die zierlichen braunen Kätzchen, während die Blätter
bis Ende April in den dicken harzigen, unserer Kastanienknospen
nicht unähnlichen Knospen verborgen blieben. Die Silberpappel
ist unbestreitbar der schönste Kulturbaum Turkestans. Im Hofe
standen einige prächtige Exemplare, deren Anblick mich immer von
Neuen entzückte. Stamm u. Äste sind von mattweißer Farbe, gegen
die das an der Oberseite intensiv dunkelgrüne großblättrige Laub
schön absticht. Bei stürmischem Wetter erschienen die Wipfeläste
in Folge der durch den Wind sichtbaren silberweißen Unterseite
der Blätter wie mit weißen Blütenbüscheln besät aus, die bei den
einzelnen Windstößen kamen u. wieder verschwanden. Die Silberpappel
erreicht die Höhe unserer Schwarzpappel, doch unterscheidet
sie sich von dieser durch die eigentümliche besenartige Ausbreitung
des Astwerkes. Da überdies die Blätter tragenden Zweige
dicht um die einzelnen Hauptäste sitzen, so gewährt der Baum
ein ganz spezifisches Bild u. ist schon von weitem an seiner
Form zu erkennen. Ein Silberpappelbaum gegen den Hofeingang
zu zeichnete sich durch eine abweichende Form aus, die ich, obwohl
ich im Turkestan Hunderte dieser schönen Bäume gesehen
habe, bis jetzt niemals wieder getroffen habe. Sie war niedrig u. schirmförmig,
ähnlich gewissen unserer Apfelbaumformen. Wenn ich unter
diesem eigentümlichen Baume stand u. aus seinem tiefen Schatten
zwischen den überausgroßen, grün u. silbern schimmernden
Blättern u. den weißen runden Ästen gegen den dunkelblauen Himmel
blickte, hatte ich immer das Gefühl, mich schon in einem tropischen
Lande zu befinden.
Ebenfalls gegen Anfang April erschienen auf den großen Weiden
)* Populus Bolleana = sart. kirg. Karatyrak; Turanga = Taigapappel = Populus diversifolia = euphratica.
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Perowsk/Turkestan
Location(s)
Story location Perowsk/Turkestan
- ID
- 20836 / 235778
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- F&F
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- Deutsch
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