Revolutions-Tagebuch des Marinewachtmeisters Fritz Fabian von der SMS Kronprinz Wilhelm, item 88
Transcription
Transcription history
-
item 88
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordseestation
angehörigen Einschub: Offz , U.O. und
Mannschaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug [sic] auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
In einer Ansprache, die er an die
versammelte Besatzung hielt,
ermahntewarnteer eindringlichst davor, den Staat
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
nicht noch besonders dadurch zu schädigen,
daß nun von den Zurückgekehrten übertrieben
hohe Überführungsprämien gefordert
würden. In einer besonderen Sitzung
sämtlicher Soldatenräte gelang es Noske
dahin zu wirken, daß die ursprüngliche
Forderung von 500 Mk. pro Kopf,
einheitlich für alle Personen auf 225 Mk.
herabgedrückt wurde. Judaslohn!
Dieser Entscheid wurde der Besatzung
bekannt gegeben und nun lag nichts
mehr im Wege, daß das Schiff die Schleuse
verließ, um an einer inneren Boje des
Hafens festzumachen.
Es war auch wirklich hohe Zeit, daß
wir Kiel erreciht hatten; denn infolge
fehlens [sic] von Wasser konnte nicht einmal
für die volle Besatzung an diesem Tage
Mittagessen gekocht werden. Auch das Brot
war bereits restlos aufgezehrt.
Ende der rechten Seite
-
item 88
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordseestation
angehörigen Einschub: Offz , U.O. und
Mannschaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug [sic] auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
In einer Ansprache, die er an die
versammelte Besatzung hielt,
ermahntewarnteer eindringlichst davor, den Staat
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
nicht noch besonders dadurch zu schädigen,
daß nun von den Zurückgekehrten übertrieben
hohe Überführungsprämien gefordert
würden. In einer besonderen Sitzung
sämtlicher Soldatenräte gelang es Noske
dahin zu wirken, daß die ursprüngliche
Forderung von 500 Mk. pro Kopf,
einheitlich für alle Personen auf 225 Mk.
herabgedrückt wurde. Judaslohn!
Dieser Entscheid wurde der Besatzung
bekannt gegeben und nun lag nichts
mehr im Wege, daß das Schiff die Schleuse
verließ, um an einer inneren Boje des
Hafens festzumachen.
Es war auch wirklich hohe Zeit, daß
wir Kiel erreciht hatten; denn infolge
fehlens [sic] von Wasser konnte nicht einmal
für die volle Besatzung an diesem Tage
Mittagessen gekocht werden. Auch das Brot
war bereits restlos aufgezehrt.
Ende der rechten Seite
-
item 88
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordseestation
angehörigen Einschub: Offz , U.O. und
Mannschaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug [sic] auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
In einer Ansprache, die er an die
versammelte Besatzung hielt,
ermahntewarnteer eindringlichst davor, den Staat
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
nicht noch besonders dadurch zu schädigen,
daß nun von den Zurückgekehrten über-
trieben hohe Überführungsprämien gefordert
würden. In einer besonderen Sitzung
sämtlicher Soldatenräte gelang es Noske
dahin zu wirken, daß die ursprüng-
liche Forderung von 500 Mk. pro Kopf,
einheitlich für alle Personen auf 225 Mk.
herabgedrückt wurde. Judaslohn!
Dieser Entscheid wurde der Besatzung
bekannt gegeben und nun lag nichts
mehr im Wege, daß das Schiff die Schleuse
verließ, um an einer inneren Boje des
Hafens festzumachen.
Es war auch wirklich hohe Zeit, daß
wir Kiel erreciht hatten; denn infolge
fehlens von Wasser konnte nicht einmal
für die volle Besatzung an diesem Tage
Mittagessen gekocht werden. Auch das Brot
war bereits restlos aufgezehrt.
Ende der rechten Seite
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz , U.O. und Mann-
schaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
In einer Ansprache, die er an die ver-
sammelte Besatzung hielt, Gestrichen: ermahnte, mit Bleistift korrigiert: warnte
er eindringlichst davor, den Staat
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
nicht noch besonders dadurch zu schädigen,
daß nun von den Zurückgekehrten über-
trieben hohe Überführungsprämien gefordert
würden. In einer besonderen Sitzung
sämtlicher Soldatenräte gelang es Noske
dahin zu wirken, daß die ursprüng-
liche Forderung von 500 Mk. pro Kopf,
einheitlich für alle Personen auf 225 Mk.
herabgedrückt wurde. Judaslohn!
Dieser Entscheid wurde der Besatzung
bekannt gegeben und nun lag nichts
mehr im Wege, daß das Schiff die Schleuse
verließ, um an einer inneren Boje des
Hafens festzumachen.
Es war auch wirklich hohe Zeit, daß
wir Kiel erreciht hatten; denn infolge
fehlens von Wasser konnte nicht einmal
für die volle Besatzung an diesem Tage
Mittagessen gekocht werden. Auch das Brot
war bereits restlos aufgezehrt.
Ende der rechten Seite
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz , U.O. und Mann-
schaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
In einer Ansprache, die er an die ver-
sammelte Besatzung hielt, Gestrichen: ermahnte, mit Bleistift korrigiert: warnte
er eindringlichst davor, den Staat
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
nicht noch besonders dadurch zu schädigen,
daß
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz , U.O. und Mann-
schaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
In einer Ansprache, die er an die ver-
sammelte Besatzung hielt, Gestrichen: ermahnte, mit Bleistift korrigiert: warnte
er eindringlichst davor, den Staat
Ende der linken Seite
Beginn der rechten Seite
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz , U.O. und Mann-
schaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
Nachdem der letzte dieser Leute
von Bord gegangen war, lichteten
auch wir die Anker und fuhren die
Elbe aufwärts nach Brunsbüttel
um für die Kanalfahrt nach Kiel
einzuschleusen. -
Am nächsten Morgen gegen 10.00
lagen wir in der Schleuse von Holtenau ,
wo wir das Anbordkommen des
Gouverneurs Noske abwarteten, der
eine Entscheidung inbezug auf die
Gewährung und sofortige Zahlung der
Überführungsprämie herbeiführen sollte.
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz , U.O. und Mann-
schaften auszuschiffen, die mit
"Graudenz" nach W'haven fuhren.
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz , U.O. und Mann-
schaften
-
Beginn der linken Seite
Zeit geankert, um die der Nordsee-
station angehörigen Einschub: Offz, U.O. und Mann-
schaften
Description
Save description- 54.3232927||10.122765200000003||||1
Kiel
Location(s)
Story location Kiel
- ID
- 12766 / 161544
- Contributor
- Bernd Fabian
Login to edit the languages
Login to edit the fronts
- Naval Warfare
Login to add keywords
- Home Front








































































































Login to leave a note