Kriegstagebuch 1 (Serbischer Feldzug) von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 89

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½ 1 Uhr wurde weiter marschiert. Zuerst durch Buschwerk, dann durch Schluchten, steile Berge

hinauf . Die Sonne brannte fürchterlich! Ich war ganz durchschwitzt und dabei todmüde. Unterwegs kamen wir an einem Hause vorbei, in dessen Tür ein Serbe mit einer Frau stand, die uns in kleinen Gläsern ihren "Raki" anboten. Es war ein furchtbares Zeug, trotzdem trank ich ein Gläschen. Auf einem freien Platz, bei dem wir gegen  ½ 6 Uhr ankamen, sollten wir Zelte aufschlagen. Es war aber zu gefährlich, denn in der Nähe waren noch die Serben. Wir bauten deshalb unsere Zelte  in einen Garten, der mit Pflaumenbäumen bestanden war. Als wir  mit dem Zeltaufschlagen fertig waren, gab es Essen. Nachher wurden unter der

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½ 1 Uhr wurde weiter marschiert. Zuerst durch Buschwerk, dann durch Schluchten, steile Berge

hinauf . Die Sonne brannte fürchterlich! Ich war ganz durchschwitzt und dabei todmüde. Unterwegs kamen wir an einem Hause vorbei, in dessen Tür ein Serbe mit einer Frau stand, die uns in kleinen Gläsern ihren "Raki" anboten. Es war ein furchtbares Zeug, trotzdem trank ich ein Gläschen. Auf einem freien Platz, bei dem wir gegen  ½ 6 Uhr ankamen, sollten wir Zelte aufschlagen. Es war aber zu gefährlich, denn in der Nähe waren noch die Serben. Wir bauten deshalb unsere Zelte  in einen Garten, der mit Pflaumenbäumen bestanden war. Als wir  mit dem Zeltaufschlagen fertig waren, gab es Essen. Nachher wurden unter der


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  • May 24, 2017 22:00:03 Beate Jochem

    ½ 1 Uhr wurde weiter marschiert. Zuerst durch Buschwerk, dann durch Schluchten, steile Berge

    hinauf . Die Sonne brannte fürchterlich! Ich war ganz durchschwitzt und dabei todmüde. Unterwegs kamen wir an einem Hause vorbei, in dessen Tür ein Serbe mit einer Frau stand, die uns in kleinen Gläsern ihren "Raki" anboten. Es war ein furchtbares Zeug, trotzdem trank ich ein Gläschen. Auf einem freien Platz, bei dem wir gegen  ½ 6 Uhr ankamen, sollten wir Zelte aufschlagen. Es war aber zu gefährlich, denn in der Nähe waren noch die Serben. Wir bauten deshalb unsere Zelte  in einen Garten, der mit Pflaumenbäumen bestanden war. Als wir  mit dem Zeltaufschlagen fertig waren, gab es Essen. Nachher wurden unter der

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    Arnsberg

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Location(s)
  • Story location Arnsberg
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ID
14813 / 200115
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Hans Altrogge
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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