Tagebuchaufzeichnungen Reinhold Sieglerschmidt (4), item 109
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Werde dazu kommandiert ein
kleines Waldfeuer unschädlich
zu machen, indem ich mit 2 anderen
einen schmalen Graben
bis zum Grundwasser rund
herum grabe. Nachmittags
im Stand als du jour, d.h.
ich wasche ab, koche Kaffee etc.
5.XI
Es regnet, regnet, regnet. Die Wälder
dampfen vor Feuchtigkeit. Der
Lehmboden wird grundloser
Matsch. Bei jedem Schuss
geht mir die gelbe Sauce in
den Rücken. Ich sehe hinten aus
wie eine Dogge. Hätten wir nicht
rechtzeitig eine Bettung gebaut,
würde unser Geschütz
einfach versinken. So droht
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sie jeden Augenblick von der Bettung
herunterzurutschen. In
der Nacht habe ich bei dem leidlichen
Wetter Wache. Man sieht
die Hand nicht vor Augen.
Der Regensturm peitscht durch
die Kleidung. Da kein Weg
oder Steg vorhanden ist, sinkt
man immer wieder bis zu
den Schäften in den Lehmmatsch.
Die Füsse sind total
durchnässt. Ein Versuch, im
dichten Walde Schutz zu finden,
missglückt wegen der Dunkelheit.
Zitternd suche ich an
den Türen der geheizten Unterstände
etwas Schutz und
Wärme. Bis zur 2. Wache
hat sich das Wetter geändert.
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Przasnysz
Location(s)
Story location Przasnysz
- ID
- 840 / 3962
- Contributor
- Jörn Sieglerschmidt
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