Briefe, item 7

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 .linke Seite des Briefes:

den nunmehr vom III. Baon verlassenen eigenen

Graben als Reserve.

Kaum waren wir an der zugeteilten

Stelle kam der Befehl einzuschieben. Es

traf den I. Zug der I. Comp. Wir stürmten

den 2ten Graben, der an der gefährdesten

Stelle wohlweihslich v(on) den Franzmännern

angelegt war, durch die Laufgräben vor

in die III. Linie.  Franzmann konnte

sich noch nicht fassen. Das Anlegen

bez. Aushauen einer Stellung haben sie

in der Gegend nicht los. Leichte Gräben

und als Unterstände Erdlöcher.

Ähnlich wie unsere lieben nord-

deutschen Bundesbrüder, die Garde.

War das ein Saustall, wie wir von

den Brüdern die Stellung übernahmen.

Ja, ja, die Garde schanzt nicht,

aber "Hände hoch" hat sie damals

gemacht und wir durften die ver-

brannten Kastanien wieder holen

Herrgottdonnerdoria, da wird man


 .rechte Seite des Briefes:

 Preussenhasser.


In die III. Linie fetzten unsere

Minen und Artillerie, da nur

Wegnahme des I. Grabens befohlen war,

Wir mußten zurück in die Laufgräben

in denen sich fade Handgranaten

kämpfe abspielten. Durch Sandsack

barrikaden wurden die Laufgräben ab-

gesperrt, die Stellung umgebaut.


Abends heftiger Artilleriekampf, und

3malige Versuche den Graben zu

holen. Ebenso Tags darauf

einmal und Abend nochmals.


Es waren 2 heiße Tage aber

schön. Insbesondere den 1. Tag

Nachmittags stöberte ich das ganze

eroberte  Trumm ab, wobei ich

auch Kartellph.(ilister) Rieger (W) der

mit seiner 12 Comp. den Sturm

am linken Flügel machte, in bester

Verfassung traf. Überhaupt treffe ich

alle Bundesbrüder im Schützengraben


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 .linke Seite des Briefes:

den nunmehr vom III. Baon verlassenen eigenen

Graben als Reserve.

Kaum waren wir an der zugeteilten

Stelle kam der Befehl einzuschieben. Es

traf den I. Zug der I. Comp. Wir stürmten

den 2ten Graben, der an der gefährdesten

Stelle wohlweihslich v(on) den Franzmännern

angelegt war, durch die Laufgräben vor

in die III. Linie.  Franzmann konnte

sich noch nicht fassen. Das Anlegen

bez. Aushauen einer Stellung haben sie

in der Gegend nicht los. Leichte Gräben

und als Unterstände Erdlöcher.

Ähnlich wie unsere lieben nord-

deutschen Bundesbrüder, die Garde.

War das ein Saustall, wie wir von

den Brüdern die Stellung übernahmen.

Ja, ja, die Garde schanzt nicht,

aber "Hände hoch" hat sie damals

gemacht und wir durften die ver-

brannten Kastanien wieder holen

Herrgottdonnerdoria, da wird man


 .rechte Seite des Briefes:

 Preussenhasser.


In die III. Linie fetzten unsere

Minen und Artillerie, da nur

Wegnahme des I. Grabens befohlen war,

Wir mußten zurück in die Laufgräben

in denen sich fade Handgranaten

kämpfe abspielten. Durch Sandsack

barrikaden wurden die Laufgräben ab-

gesperrt, die Stellung umgebaut.


Abends heftiger Artilleriekampf, und

3malige Versuche den Graben zu

holen. Ebenso Tags darauf

einmal und Abend nochmals.


Es waren 2 heiße Tage aber

schön. Insbesondere den 1. Tag

Nachmittags stöberte ich das ganze

eroberte  Trumm ab, wobei ich

auch Kartellph.(ilister) Rieger (W) der

mit seiner 12 Comp. den Sturm

am linken Flügel machte, in bester

Verfassung traf. Überhaupt treffe ich

alle Bundesbrüder im Schützengraben



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  • May 28, 2017 12:40:13 Eva Anna Welles (AUT)

     .linke Seite des Briefes:

    den nunmehr vom III. Baon verlassenen eigenen

    Graben als Reserve.

    Kaum waren wir an der zugeteilten

    Stelle kam der Befehl einzuschieben. Es

    traf den I. Zug der I. Comp. Wir stürmten

    den 2ten Graben, der an der gefährdesten

    Stelle wohlweihslich v(on) den Franzmännern

    angelegt war, durch die Laufgräben vor

    in die III. Linie.  Franzmann konnte

    sich noch nicht fassen. Das Anlegen

    bez. Aushauen einer Stellung haben sie

    in der Gegend nicht los. Leichte Gräben

    und als Unterstände Erdlöcher.

    Ähnlich wie unsere lieben nord-

    deutschen Bundesbrüder, die Garde.

    War das ein Saustall, wie wir von

    den Brüdern die Stellung übernahmen.

    Ja, ja, die Garde schanzt nicht,

    aber "Hände hoch" hat sie damals

    gemacht und wir durften die ver-

    brannten Kastanien wieder holen

    Herrgottdonnerdoria, da wird man


     .rechte Seite des Briefes:

     Preussenhasser.


    In die III. Linie fetzten unsere

    Minen und Artillerie, da nur

    Wegnahme des I. Grabens befohlen war,

    Wir mußten zurück in die Laufgräben

    in denen sich fade Handgranaten

    kämpfe abspielten. Durch Sandsack

    barrikaden wurden die Laufgräben ab-

    gesperrt, die Stellung umgebaut.


    Abends heftiger Artilleriekampf, und

    3malige Versuche den Graben zu

    holen. Ebenso Tags darauf

    einmal und Abend nochmals.


    Es waren 2 heiße Tage aber

    schön. Insbesondere den 1. Tag

    Nachmittags stöberte ich das ganze

    eroberte  Trumm ab, wobei ich

    auch Kartellph.(ilister) Rieger (W) der

    mit seiner 12 Comp. den Sturm

    am linken Flügel machte, in bester

    Verfassung traf. Überhaupt treffe ich

    alle Bundesbrüder im Schützengraben


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  • 48.1391265||11.5801863||

    München

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1348 / 12703
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Stauß, Christian
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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