Kriegstagebuch von Peter Arabin, item 13
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mahnte zum Aufbruch. Hier konnte
Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
machte, besuchen. Um 7 Uhr abends
fuhr der Zug weiter bis Langerwehe,
dort wurde die Nacht wiederum im
Zuge, der an einer Holzschneidemühl
hielt, verbracht.
Kaum erwacht und noch in der Morgen- 6. 10. 1914
dämmerung brachten die Einwohner
aus Langerwehe allerlei Liebesgaben
an den Zug. Vor dem Zug entwickelte
sich ein buntscheckiges Bild. Auf einem
aufgestapelten Holzstoße hielt ein echt
Hamburger humoristische Vorträge im
heimatlichen Dialekt, dabei begleitete
ihn eine aus allerhand Instrumenten
zusamengesetzte Musikkapelle. So
und unter Gesängen, Hin- und
Herwandern verlief die Zeit bis zum
Mittagessen, das in Bürgerquartieren
... rechte Seite
zu Langerwehe eingenommen wurde.
Die vom Ortsvorstande ausgegebenenen
Eßquartierzettel wießen mich mit
einigen Unteroffizieren und den
Kompagnie-Feldwebel zu einem
Bäckermeister. Zwei alte biedere Leute,
die selbst ihren einzigen Sohn im
Felde stehen hatten, bewirteten uns
in der guten Stube aufs Beste. Eine
gute Suppe, Kartoffel mit Gemüse
und Hackfleisch (Frikadellen) bildeten
in reicher Menge unser feudales
Mittagsmahl, das letzte, was wir vor
dem Ausrücken ins Feld, auf deutschem
Boden erhalten sollten. Nachdem wir
uns von den freundlichen Wirts-
leuten auf das herzlichste verabschiedet
hatten, gings zurück zum Bahnhof
nach unser wandernden Wohnung.
Hier setzte sich das Treiben vom Morgen
bis in die späten Abendstunden
hinein, fort. In Langerwehe hatten
verschiedene Kameraden sich Dolch-
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mahnte zum Aufbruch. Hier konnte
Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
machte, besuchen. Um 7 Uhr abends
fuhr der Zug weiter bis Langerwehe,
dort wurde die Nacht wiederum im
Zuge, der an einer Holzschneidemühl
hielt, verbracht.
Kaum erwacht und noch in der Morgen- 6. 10. 1914
dämmerung brachten die Einwohner
aus Langerwehe allerlei Liebesgaben
an den Zug. Vor dem Zug entwickelte
sich ein buntscheckiges Bild. Auf einem
aufgestapelten Holzstoße hielt ein echt
Hamburger humoristische Vorträge im
heimatlichen Dialekt, dabei begleitete
ihn eine aus allerhand Instrumenten
zusamengesetzte Musikkapelle. So
und unter Gesängen, Hin- und
Herwandern verlief die Zeit bis zum
Mittagessen, das in Bürgerquartieren
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zu Langerwehe eingenommen wurde.
Die vom Ortsvorstande ausgegebenenen
Eßquartierzettel wießen mich mit
einigen Unteroffizieren und den
Kompagnie-Feldwebel zu einem
Bäckermeister. Zwei alte biedere Leute,
die selbst ihren einzigen Sohn im
Felde stehen hatten, bewirteten uns
in der guten Stube aufs Beste. Eine
gute Suppe, Kartoffel mit Gemüse
und Hackfleisch (Frikadellen) bildeten
in reicher Menge unser feudales
Mittagsmahl, das letzte, was wir vor
dem Ausrücken ins Feld, auf deutschem
Boden erhalten sollten. Nachdem wir
uns von den freundlichen Wirts-
leuten auf das herzlichste verabschiedet
hatten, gings zurück zum Bahnhof
nach unser wandernden Wohnung.
Hier setzte sich das Treiben vom Morgen
bis in die späten Abendstunden
hinein, fort. In Langerwehe hatten
verschiedene Kameraden sich Dolch-
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mahnte zum Aufbruch. Hier konnte
Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden All names in latin letters seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
machte besuchen. Um 7 Uhr abends
fuhr der Zug weiter bis Langerwehe Name in latin letters ,
dort wurde die Nacht wiederum im
Zuge, der an einer Holzschneidemühl
hielt, verbracht.
In the margin 6. 10. 1914
Kaum erwacht und noch in der Morgen-
dämmerung brachten die Einwohner
aus Langerwehe Name in latin letters allerlei Liebesgaben
an den Zug. Vor dem Zug entwickelte
sich ein buntscheckiges Bild. Auf einem
aufgestapelten Holzstoße hielt ein echt
Hamburger humoristische Vorträge im
heimatlichen Dialekt, dabei begleitete
ihn eine aus allerhand Instrumenten
zusamengesetzte Musikkapelle. So
und unter Gesängen, Hin- und
Herwandern verlief die Zeit bis zum
Mitagessen, das in Bürgerquartieren
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zu Langerwehe Name in latin letters eingenommen wurde.
Die vom Ortsvorstande ausgegebenenen
Eßquartierzettel wiesen mich mit
einigen Unteroffizieren und den
Kompagnie-Feldwebel zu einem
Bäckermeister. Zwei alte biedere Leute,
die selbst ihren einzigen Sohn im
Felde stehen hatten, bewirteten uns
in der guten Stube aufs Beste. Eine
gute Suppe, Kartoffel mit Gemüse
und Hackfleisch (Frikadellen) bildeten
in reicher Menge unser feudales
Mittagsmahl, das letzte, was wir vor
dem Ausrücken ins Feld, auf deutschem
Boden erhalten sollten. Nachdem wir
uns von den freundlichen Wirts-
leuten auf das herzlichste verabschiedet
hatten, gings zurück zum Bahnhof
nach unser wandernden Wohnung.
Hier setzte sich das Treiben vom Morgen
bis in die späten Abendstunden
hinein, fort. In Langerwehe Name in latin letters hatten
verschiedene Kameraden sich Dolch-
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mahnte zum Aufbruch. Hier konnte
Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden All names in latin letters seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
machte besuchen. Um 7 Uhr abends
fuhr der Zug weiter bis Langerwehe Name in latin letters ,
dort wurde die Nacht wiederum im
Zuge, der an einer Holzschneidemühl
hielt, verbracht.
In the margin 6. 10. 1914
Kaum erwacht und noch in der Morgen-
dämmerung brachten die Einwohner
aus Langerwehe Name in latin letters allerlei Liebesgaben
an den Zug. Vor dem Zug entwickelte
sich ein buntscheckiges Bild. Auf einem
aufgestapelten Holzstoße hielt ein echt
Hamburger humoristische Vorträge im
heimatlichen Dialekt, dabei begleitete
ihn eine aus allerhand Instrumenten
zusamengesetzte Musikkapelle. So
und unter Gesängen, hin- und
herwandern verlief die Zeit bis zum
Mitagessen, das in Bürgerquartieren
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zu Langerwehe Name in latin letters eingenommen wurde.
Die vom Ortsvorstande ausgegebenenen
Eßquartierzettel wiesen mich mit
einigen Unteroffizieren und den
Kompagnie-Feldwebel zu einem
Bäckermeister. Zwei alte biedere Leute,
die selbst ihren einzigen Sohn im
Felde stehen hatten, bewirteten uns
in der guten Stube aufs Beste. Eine
gute Suppe, Kartoffel mit Gemüse
und Hackfleisch (Frikadellen) bildeten
in reicher Menge unser feudales
Mittagsmahl, das letzte, was wir vor
dem Ausrücken ins Feld, auf deutschem
Boden erhalten solten. Nachdem wir
uns von den freundlichen Wirts-
leuten auf das herzlichste verabschiedet
hatten, gings zurück zum Bahnhof
nach unser wandernden Wohnung.
Hier setzte sich das Treiben vom Morgen
bis in die späten Abendstunden
hinein, fort. In Langerwehe Name in latin letters hatten
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Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden All names in latin letters seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
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fuhr der Zug weiter bis Langerwehe Name in latin letters ,
dort wurde die Nacht wiederum im
Zuge, der an einer Holschneidemühl
hielt, verbracht.
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Kaum erwacht und noch in der Morgend-
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aus Langerwehe Name in latin letters allerlei Liebesgaben
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Kompagnie-Feldwebel zu einem
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Felde stehen hatten, bewirteten uns
in der guten Stube aufs Beste. Eine
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und Hackfleisch (Frikadellen) bildeten
in reicher Menge unser feudales
Mittagsmahl, das letzte, was wir vor
dem Ausrücken ins Feld, auf deutschem
Boden erhalten solten. Nachdem wir
uns von den freundlichen Wirts-
leuten auf das herzlichste verabschiedet
hatten, gings zurück zum Bahnhof
nach unser wandernden Wohnung.
Hier setzte sich das Treiben vom Morgen
bis in die späten Abendstunden
hinein, fort. In Langerwehe Name in latin letters hatten
verschiedene Kameraden sich Dolch-
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mahnte zum Aufbruch. Hier konnte
Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden All names in latin letters seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
machte besuchen. Um 7 Uhr abends
fuhr der Zug weiter bis Langerwehe Name in latin letters ,
dort wurde die Nacht wiederum im
Zuge, der an einer Holschneidemühl
hielt, verbracht.
In the margin 6. 10. 1914
Kaum erwacht und noch in der Morgend-
dämmerung brachten die Einwohner
aus Langerwehe Name in latin letters allerlei Liebesgaben
an den Zug. Vor dem Zug entwickelte
sich ein buntscheckiges Bild. Auf einem
aufgestapelten Holzstoße hielt ein echt
Hamburger humoristische Vorträge im
heimatlichen Dialekt, dabei begleitete
ihn eine aus allerhand Instrumenten
zusamengesetzte Musikkapelle. So
und unter Gesängen, hin- und
herwandern verlief die Zeit bis zum
Mitagessen, das in Bürger

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zu Langerwehe Name in latin letters eingenommen wurde.
Die vom
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mahnte zum Aufbruch. Hier konnte
Kamerad Prinz aus Herdorf seine beiden
blinden Kinder und Kamerad Jung
aus Daaden All names in latin letters seinen erblindeten Bruder,
der einen Kursus im Korbflechten durch-
machte besuchen. Um 7 Uhr abends
fuhr der Zug weiter bis Langerwehe Name in latin letters ,
dort wurde die NAcht wiederum im
Zuge, der an einer Holschneidemühl
hielt, verbracht.
Description
Save description- 50.8158011||6.3623453||
Langerwehe
- 51.0744299||4.72926659999996||||1
Heist-op-den-Berg, Belgien
Location(s)
Story location Heist-op-den-Berg, Belgien
Document location Langerwehe
- ID
- 6461 / 106256
- Contributor
- Sigrid Arabin-Möhrer
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- Western Front
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- Trench Life



























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