Kriegstagebuch 1 (Serbischer Feldzug) von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 144

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Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine serbische Zivilhose, dem andern fehlte der Hosenboden. Die Kompagnie glich nicht mehr preußischen Soldaten, sondern einer Horde Zigeuner. Am Abend hatte ich auch noch das Glück, daß ich dem Feuer etwas zu nahe kam und mir das ganze linke Knie aus der Hose verbrannte.

23. November.

Um 10 Uhr marschierten wir ab. Ich konnte  nichts genießen als etwas kaltes Wasser. Jetzt, da man Brot hatte, konnte man nichts essen. Um 2 Uhr langten wir dort an, wo uns am 14. Nov. der

* in Sumnik

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Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine serbische Zivilhose, dem andern fehlte der Hosenboden. Die Kompagnie glich nicht mehr preußischen Soldaten, sondern einer Horde Zigeuner. Am Abend hatte ich auch noch das Glück, daß ich dem Feuer etwas zu nahe kam und mir das ganze linke Knie aus der Hose verbrannte.

23. November.

Um 10 Uhr marschierten wir ab. Ich konnte  nichts genießen als etwas kaltes Wasser. Jetzt, da man Brot hatte, konnte man nichts essen. Um 2 Uhr langten wir dort an, wo uns am 14. Nov. der

* in Sumnik


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  • May 28, 2017 19:14:33 Beate Jochem

    Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine serbische Zivilhose, dem andern fehlte der Hosenboden. Die Kompagnie glich nicht mehr preußischen Soldaten, sondern einer Horde Zigeuner. Am Abend hatte ich auch noch das Glück, daß ich dem Feuer etwas zu nahe kam und mir das ganze linke Knie aus der Hose verbrannte.

    23. November.

    Um 10 Uhr marschierten wir ab. Ich konnte  nichts genießen als etwas kaltes Wasser. Jetzt, da man Brot hatte, konnte man nichts essen. Um 2 Uhr langten wir dort an, wo uns am 14. Nov. der

    * in Sumnik

  • May 28, 2017 19:13:58 Beate Jochem

    Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine serbische Zivilhose, dem andern fehlte der Hosenboden. Die Kompagnie glich nicht mehr preußischen Soldaten, sondern einer Horde Zigeuner. Am Abend hatte ich auch noch das Glück, daß ich dem Feuer etwas zu nahe kam und mir das ganze linke Knie aus der Hose verbrannte.

    23. November.

    Um 10 Uhr marschierten wir ab. Ich konnte  nichts genießen als etwas kaltes Wasser. Jetzt, da man Brot hatte, konnte man nichts essen. Um 2 Uhr langten wir dort an, wo uns am 14. Nov. der


  • May 28, 2017 19:10:37 Beate Jochem

    Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine serbische Zivilhose, dem andern fehlte der Hosenboden. Die Kompagnie glich nicht mehr preußischen Soldaten, sondern einer Horde Zigeuner. Am Abend hatte ich auch noch das Glück, daß ich dem Feuer etwas zu nahe kam


  • May 28, 2017 19:08:41 Beate Jochem

    Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine serbische Zivilhose, dem andern fehlte der Hosenboden


  • May 28, 2017 19:06:32 Beate Jochem

    Geringste essen. Ich fühlte mich furchtbar elend. Ein Glück war es, daß wir einen Ruhetag*  hatten. Um 4 Uhr war Appell im Anzug. Gott, wie zerlumpt sahen die meisten aus, der eine hatte eine


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    Raska

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    Arnsberg

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  • Story location Arnsberg
  • Document location Raska
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ID
14813 / 200170
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Hans Altrogge
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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