Kriegstagebuch 1 (Serbischer Feldzug) von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 122

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Dann ging es zurück. Die Serben mußten abwechselnd das Faß mit Butter tragen. Oben auf unserer Höhe wieder angekommen, trafen wir einen Offiz. Stellvertr. von der 4. Komp., der die Gefangenen zu unserem Ärger in Empfang nahm. Bei unserer Gruppe verteilten wir sofort die Butter und den Speck. Ein kleines Feuer war bereits schon am brennen, dessen Unterhalt sehr schwierig war, weil kein Holz in der Nähe war.  

Nachmittags gegen 5 Uhr wurden wir endlich zurück gerufen. In einem Stall, durch dessen breite Ritzen es ganz unverschämt zog, wurden wir einquartiert. Am Abend erhielten wir Löhnung für 2 Dekaden. Da man in Serbien das Geld überhaupt  nicht verwenden konnte, schickte ich 10 M nach Haus, die dort erst  gegen Mitte Jan. 1916 ankamen. Die Nacht war wenig

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Dann ging es zurück. Die Serben mußten abwechselnd das Faß mit Butter tragen. Oben auf unserer Höhe wieder angekommen, trafen wir einen Offiz. Stellvertr. von der 4. Komp., der die Gefangenen zu unserem Ärger in Empfang nahm. Bei unserer Gruppe verteilten wir sofort die Butter und den Speck. Ein kleines Feuer war bereits schon am brennen, dessen Unterhalt sehr schwierig war, weil kein Holz in der Nähe war.  

Nachmittags gegen 5 Uhr wurden wir endlich zurück gerufen. In einem Stall, durch dessen breite Ritzen es ganz unverschämt zog, wurden wir einquartiert. Am Abend erhielten wir Löhnung für 2 Dekaden. Da man in Serbien das Geld überhaupt  nicht verwenden konnte, schickte ich 10 M nach Haus, die dort erst  gegen Mitte Jan. 1916 ankamen. Die Nacht war wenig


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  • May 27, 2017 20:13:22 Beate Jochem

    Dann ging es zurück. Die Serben mußten abwechselnd das Faß mit Butter tragen. Oben auf unserer Höhe wieder angekommen, trafen wir einen Offiz. Stellvertr. von der 4. Komp., der die Gefangenen zu unserem Ärger in Empfang nahm. Bei unserer Gruppe verteilten wir sofort die Butter und den Speck. Ein kleines Feuer war bereits schon am brennen, dessen Unterhalt sehr schwierig war, weil kein Holz in der Nähe war.  

    Nachmittags gegen 5 Uhr wurden wir endlich zurück gerufen. In einem Stall, durch dessen breite Ritzen es ganz unverschämt zog, wurden wir einquartiert. Am Abend erhielten wir Löhnung für 2 Dekaden. Da man in Serbien das Geld überhaupt  nicht verwenden konnte, schickte ich 10 M nach Haus, die dort erst  gegen Mitte Jan. 1916 ankamen. Die Nacht war wenig

  • May 27, 2017 20:12:36 Beate Jochem

    Dann ging es zurück. Die Serben mußten abwechselnd das Faß mit Butter tragen. Oben auf unserer Höhe wieder angekommen, trafen wir einen Offiz. Stellvertr. von der 4. Komp., de die Gefangenen zu unserem Ärger in Empfang nahm. Bei unserer Gruppe verteilten wir sofort die Butter und den Speck. Ein kleines Feuer war bereits schon am brennen, dessen Unterhalt sehr schwierig war, weil kein Holz in der Nähe war.  

    Nachmittags gegen 5 Uhr wurden wir endlich zurück gerufen. In einem Stall, durch dessen breite Ritzen es ganz unverschämt zog, wurden wir einquartiert. Am Abend erhielten wir Löhnung für 2 Dekaden. Da man in Serbien das Geld überhaupt  nicht verwenden konnte, schickte ich 10 M nach Haus, die dort erst  gegen Mitte Jan. 1916 ankamen. Die Nacht war wenig


  • May 27, 2017 20:08:36 Beate Jochem

    Dann ging es zurück. Die Serben mußten abwechselnd das Faß mit Butter tragen. Oben auf unserer Höhe wieder angekommen, trafen wir einen Offiz. Stellvertr. von der 4. Komp., de die Gefangenen zu unserem Ärger in Empfang nahm. Bei unserer Gruppe verteilten wir sofort die Butter und den Speck. Ein kleines Feuer war bereits schon am brennen, dessen Unterhalt sehr schwierig war, weil kein Holz in der Nähe war.  


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    Kraljevo

  • 51.4073375||8.052771||

    Arnsberg

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Location(s)
  • Story location Arnsberg
  • Document location Kraljevo
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ID
14813 / 200148
Source
http://europeana1914-1918.eu/...
Contributor
Hans Altrogge
License
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/


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