Kriegstagebuch 1 (Serbischer Feldzug) von Infanterie-Leutnant Hans Altrogge aus Arnsberg, item 81
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sie als Unterlage im Keller verteilen, entdecken aber darunter einen Haufen allerschönster Äpfel. Der Brotbeutel und der Tornister wurden davon vollgepackt.
1. November.
Um ½ 8 marschierten wir ab. Nach kurzer Zeit sammelte sich das Batl. Auf einer Wiese wurde Kaffee empfangen. Brot gab es heute wieder nicht, ebenso wie gestern. Von ½ 9 wurde marschiert mit drei kleinen Unterbrechungen bis abends 5 Uhr. Es ging über Berge, tiefe Schluchten. Die Beine versagten einem bald den Dienst, aber "Vogel friß oder stirb". Todmüde gelangten wir um 5 Uhr in ein kleines Dorf, in dem wir Rast machten, um die Zelte aufzubauen. Schon nach einigen Minuten hängten wir wieder um
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sie als Unterlage im Keller verteilen, entdecken aber darunter einen Haufen allerschönster Äpfel. Der Brotbeutel und der Tornister wurden davon vollgepackt.
1. November.
Um ½ 8 marschierten wir ab. Nach kurzer Zeit sammelte sich das Batl. Auf einer Wiese wurde Kaffee empfangen. Brot gab es heute wieder nicht, ebenso wie gestern. Von ½ 9 wurde marschiert mit drei kleinen Unterbrechungen bis abends 5 Uhr. Es ging über Berge, tiefe Schluchten. Die Beine versagten einem bald den Dienst, aber "Vogel friß oder stirb". Todmüde gelangten wir um 5 Uhr in ein kleines Dorf, in dem wir Rast machten, um die Zelte aufzubauen. Schon nach einigen Minuten
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Arnsberg
Location(s)
Story location Arnsberg
- ID
- 14813 / 200104
- Contributor
- Hans Altrogge
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- Balkans
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- Trench Life



















































































































































































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